A C H T U N G - Aktuelle Informationen zur Springflut in Sri Lanka
 

5. Mai 2005

Unsere neue Galerie mit vielen Fotos vom Wiederaufbau von Unawatuna ist online! Sie sind herzlich eingeladen, die Galerie zu besuchen, Kommentare zu den Fotos zu schreiben und eigene Fotos hochzuladen!

Bitte hier klicken

 

 

3. Mai 2005

Unsere neue Galerie mit vielen Fotos vom Wiederaufbau von Unawatuna wird in wenigen Tagen online gestellt - bitte schauen Sie bald wieder hier vorbei!

 
 

21.02.2005

Situationsbericht

Unawatuna Diving Centre, Rockside Guest House, Wijaya Beach Cottage and Karus Restaurant

Mit voller Kraft wurde auch hier nach dem großen Schock und den massiven Zerstörungen mit dem Wiederaufbau begonnen.

Hier einige Details:

Unawatuna Diving Centre

Hier war die komplette Beachfront und das komplette Untergeschoß zerstört. Die Begrenzungsmauer und die Wände der Tauchschule hielten dem enormen Druck der Welle nicht stand. Aufgrund der sehr soliden Bauweise wurde die Gesamtstatik des Gebäudes nicht in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem war die Folge, daß fast alles Tauchequipments und die gesamte Einrichtung von der Welle mitgerissen wurde und ein Teil später auf der Straße und im Meer wieder gefunden wurde. Ein weiterer Teil wurde zurückgegeben bzw. für einen gewissen Betrag von den Findern zurückgekauft. Trotzdem sind die Verluste enorm.
Beide "Bauer" Tauchkompressoren lagen im Meer, voll mit Salzwasser, zwei der Tauchboote wurden später zerstört südlich im Hotel "Milton" gefunden.
Unser neues Tauchboot überlebte unbeschadet die Welle und leistete später hervoragende Dienste als Rettungsboot, da es zur Zeit der Welle mit einigen Gästen auf einer Tour zur "Dschungel Beach" in Richtung Galle war.
Bis zum 13.02.2005 war die Grundsubstanz der Tauchschule von Grund auf wieder hergestellt. Komplett alle Räume (Schulungsraum, Küche, Toilette, Equipmentraum, Kompressorraum und Maschinenraum) wurden neu errichtet und neu gestaltet. Zur Zeit wird die Elektrik erneuert und dann von Grund auf neu gemalert und renoviert.

Das Unawatuna Diving Centre, unter Sumits Leitung, wird Anfang März neu eröffnen!


Rockside Guest House und Cabanas

Auch hier war die komplette Beachfront und die nördliche Begrenzungsmauer sowie die beiden Beachfront Cabanas komplett zerstört. Die beiden im hinteren Bereich stehenden Häuser verloren Gott sei Dank nur die Türen und teilweise die Fenster.
Bis zum 13.02.2005 wurde die komplette Beachfront und die nördliche Begrenzungsmauer erneuert. Beide Beachfront Cabanas befinden sich im kompletten Neubau, etwas größer, mit neu gestalteten attraktiven Bädern, warmem Wasser aus der Solaranlage und mit Sicherheit komfortabler als zuvor.

Das Rockside Guest House, unter Susils und Tharakas Leitung, wird Anfang März neu eröffnen.


Wijaya Beach Cottage und Karus Restaurant

Das Strandrestaurant und die untere Etage des Wijaya Beach Cottage waren ebenfalls komplett zerstört. Bis zum 13.02.2005 war das Restaurant wieder komplett hergerichtet und schon wieder eröffnet. An den unteren Zimmern des Gästehauses arbeiten noch die Tischler an Türen und Fenstern.
Das Wijaya Beach Cottage, unter Mahendras und Karus Leitung, wird Anfang März neu eröffnen.


Allgemeine Lage an den Strandabschnitten

- Am Strandabschnitt Dalawella und Mihiripenna (Shanti Guest House, Sri Gemunu Guest House, Wijaya Beach Cottage, Point de Galle und Rockside Guest House und Cabanas) wurden alle Schäden des Tsunami bis zum 13.02.2005 so gut wie komplett beseitigt. Alle genannten Gästehäuser und Restaurants haben hier ihren vollen Betrieb aufgenommen bzw. eröffnen in Kürze.
Der Sandstrand am natürlichen Meeres-Swimming-Pool hat sich durch die Welle verdreifacht! Sehr angenehm und schön anzuschauen.

- Am Strandabschnitt Unawatuna Bucht halten sich die Aufräumarbeiten in Grenzen. Der nördliche Bereich der Bucht am Tempel wurde auf Privatiniative eines Schweden vom Schutt und Baufälligen Häusern komplett geräumt. Leider hat es die srilankische Regierung in Zusammenarbeit mit der Coast Conservation bisher ihre Möglichkeiten vertan, alle beschädigten "Schwarzbauten" direkt am Strand abzureißen. Somit sind die ersten illegalen "Häuslebauer" schon wieder in Gang. Angeblich werden jetzt große touristische Projekte für die Bucht entworfen, die im Einklang und im Interesse mit der dortigen Bevölkerung stehen sollen. Wer weiß!?
Bis zum 13.02.2005 hatten einige kleinere Strandrestaurants eröffnet. Die Leute vom "Jupiter Johns" sind auch schon voll am ackern, es ist aber noch nicht eröffnet.Das Unawatuna Beach Resort inklusive Restaurant war nicht so stark betroffen und arbeitet bereits wie zuvor. Hervorzuheben ist ein erst am 01.12.2004 neu eröffnetes italienisches Restaurant und Gästehaus neben dem UBR mit dem Namen "Zur Schildkröte" (natürlich in italienisch geschrieben). Der italienische Eigner hat nun zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit am 10.02.2005 neueröffnet. Sehr gutes Essen und sehr angenehme Atmosphäre - eben srilankisch/italienisch.
Auch an Unawatuna Beach hat sich der Sandstrand verbreitert!

Wir und alle touristischen Einrichtungen in Unawatuna, Mihiripenna und Dalawella würden uns sehr freuen, wenn Sie uns nach dieser Katastrophe wieder besuchen würden. Ihr Kommen ist die größte Unterstützung für uns und die gesamte Region und die dazu gehörige Bevölkerung. Durch Ihren Besuch sichern Sie einen Großteil des Einkommens und der Existenz vieler Menschen in den Küstenregionen.

Wir heißen Sie wieder herzlich willkommen!

Karu, Sumana, Nalin, Ashoka, Mahendra, Elisabeth, Sumit, Deepika, Susil und Tharaka

HINWEIS
Hiermit möchten wir ausdrücklich nochmals darauf hinweisen, daß sämtliche Aufbauarbeiten am Unawatuna Diving Centre und am Rockside Guest House zu 100% aus Eigenmitteln und mit finanzieller Unterstützung unsere Familien bestritten wurden - nicht aber aus Spenden!

Spendengelder wurden und werden ausschließlich für die zuvor erwähnten Hilfsprojekte "Holzhausbau" usw. verwendet.

Hermann, Renate und Hans-Georg Kehse aus Berlin

P.S.: Aktuelle Bilder folgen! Immer mal wieder reinschaun!



20.02.2005


AKTUELLE WARNUNG

Worte des Jahres 2005 in Sri Lanka: "Tsunami - Donation"

Uns ist von einigen Bekannten in Europa mitgeteilt worden, daß im Namen vom Unawatuna Diving Centre und der gesammten Crew der Tauchschule, vom Rockside Guest House oder unter der Verwendung der Namen Sumit, Susil und Tharaka "Bettelbriefe" unter Angabe von Kontonummern in Sri Lanka, Briefe nach Europa verschickt wurden.

Hiervon distanzieren wir uns eindeutig!

Bitte überweisen Sie kein Geld auf Konten in Sri Lanka, bei denen Sie nicht 100%
von der Übereinstimmung von Kontonummer und Person überzeugt sind!

Es scheinen hier Betrüger auf Kosten der "Guten Sache" private Kasse machen zu wollen!

Sollten Sie solche Briefe erhalten haben, teilen Sie uns dies bitte umgehend per eMail an info@ceylonenterprises.com mit.

Hermann, Renate und Hans-Georg Kehse


 

19.02.2005

Situationsbericht Sri Lanka - Tsunami

Seit einigen Tagen sind wir von unserem fast 4-wöchigen Aufenthalt aus Sri Lanka zurück und noch voller nicht verarbeiteter Eindrücke.

Die ersten Tage unseres Aufenthaltes bescherten uns aufgrund des Eindrucks der massiven Zerstörung des Küstenstreifens schon erhebliche Depressionen. Die Zerstörungen entlang der West- und Südküste sind sehr unterschiedlich. Von komplett zerstört (teilweise nur noch Hausfundamente usw.) über stark bis mäßig zerstört (umgefallene Mauern, herausgebrochene Hauswände usw.).

Insbesondere nördlich von Hickaduwa, wo vor Jahrzehnten die Korallenriffe gebrochen wurden, hatte die Welle ohne jeglichen Widerstand eines vorgelagerten Riffes eine solche Kraft, die eine komplette Verwüstung jeglicher Behausung nach sich zog. Hier steht rein gar nichts mehr! Dies ist auch die Stelle, an der über 1000 Menschen in einem Zug umkamen.

In der Bucht von Unawatuna hat es insbesondere den nördlichen Teil am Tempel sehr hart getroffen. Ein Großteil des Strandes ist hier komplett verschwunden. Fast alle Häuser unmittelbar am Strand sind zerstört bzw. schwer beschädigt.

Überall Trümmer über Trümmer und nichts scheint zu passieren!

Die Menschen warten auf klare Entscheidungen und Hilfe von Ihrer Regierung. Gerade wo sie auch wissen, daß soviele Gelder aus dem Ausland geflossen sind. Auf jeden Fall ist erst mal zentraler Baustopp durch die Regierung angeordnet worden! Zumindest angeordnet und auch teilweise durch die Polizei kontrolliert. Aber wie das so in Sri Lanka ist, wenn es nicht einmal einen klaren Plan zur Beseitigung der Trümmer gibt, was soll man da machen? Weiter warten auf Dinge, die nicht geschehen oder selbst die Iniative ergreifen?

Einige Hilfsorganisationen hatten an die Obdachlosen werbewirksam Zelte verteilt oder an einigen Stellen kleine Zeltsiedlungen errichtet. Jeder der schon mal Campen war, kann sich vorstellen, wie bei Tagestemperaturen von 30 Grad Celsius im Schatten und 40-45 Grad Celsius in der Sonne, die hier ja bekanntlich meistens scheint, die Temperaturen unter einem Zeltdach steigen.

Nach 2 Tagen Überlegungen und Diskussionen mit unseren srilankischen Freunden Sumit vom Unawatuna Diving Centre, Susil vom Rockside Guest House und unserem alt bewerten Bauleiter Priante starteten wir unserer Projekte "Holzhaus mit kühlem Betonfußboden und Eternit-Dach", Haus-, Küchen- und Toilettenreperatur, Beschaffung von Kochgeschirr, Gaskochern und Gasflaschen sowie Weiterführung unseres Projektes "Kindergarten" in Mihiripenna. Für diesen hatten wir schon im vergangenen Jahr Geld gesammelt und gespendet, um das Dach zu errichten.

Zusammen mit unseren srilankischen Freunden, die sich in ihrer Region bestens auskennen, wählten wir nach den Kriterien der Bedürftigkeit insbesondere Familien aus, die keine Behausungen mehr hatten oder deren Häuser, Küchen und Toiletten zerstört waren.

Danach ging die richtige Arbeit los. Wir verteilten kein Geld, sondern organisierten von der Materialbeschaffung (Holz, Steine, Sand, Zement usw.), über Handwerker (Tischler, Maurer und Helfer) zusammen mit den Betroffenen den Holzhausbau bzw. die nötigsten Reperaturen an den zerstörten Häusern.

Nach ca. 10 Tagen standen die ersten Holzhäuser und sollten sich zum Renner der Nachfrage entwickeln. Da sich verständlicherweise die Vorzüge eines solchen Holzhauses klar gegenüber eines Zeltes abheben, wollte jetzt jeder obdachlos Gewordene solch ein Haus. Gerade Sumit, der verständlicherweise aus finanziellen und Kapazitätsgründen nicht jedem Wunsch nachkommen konnte, erntete anstatt Verständnis für die Situation leider nur unverständlich böse Worte von den Betroffenen.

Dank weiter eingegangener Spenden geht der Holzhausbau, die Hausreperaturen und der Ausbau des Kindergartens weiter. Somit können wir zumindest den Grundbedürfnisse der Betroffenen übergangsweise einigermaßen nachkommen.

In diesem Zusammenhang möchten wir ganz besonders unseren Freunden Sumit und Susil aus Sri Lanka und unserem Freund Daniel aus Deutschland für ihre so tatkräftige Unterstützung danken!

Auch recht herzlichen Dank nochmals an den Kindergarten "Storchennest" in Gerstungen, der durch seine Spende maßgeblich den weiteren Ausbau des Kindergartens in Mihiripenna unterstützt.

Nachfolgend die Namen der Betroffenen und die für sie durchgeführten Maßnahmen:
Stand 12.02.2005.
Kurs 1 Euro = 125 Rupies

Bilder erscheinen in den nächsten Tagen auf dieser Homepage!


Projekt "Holzhäuser" mit Betonfußboden und Eternit-Dach
1. Mr Samante , Peelagoda/Unawatuna ca. 70.000 Rps
2. Mr D.Suniel , " " ca. 70.000 Rps
3. Mr Nandana , " " ca. 70.000 Rps
4. Mr Gunawati , " " ca. 70.000 Rps
5. Mr A.H.Ariadase " " ca. 70.000 Rps
6. Mr. D. Palite Ganahene/Unawatuna ca. 70.000 Rps
7. Mr E.W.W.K.Ranil " " ca. 70.000 Rps
8. Mr S.Priante Gurukande/Unawatuna ca.70.000 Rps
9. Mr W.Dayasite Peelagoda/unawatuna ca. 70.000 Rps

Total: 630.000 Rps


Projekt "Küchenreperatur"

1. Mr Nihal Peelagoda/Unawatuna ca. 35.000 Rps
2. Mr Sujit Lal " " ca. 35.000 Rps
3. Mr Priante Unawatuna/Junction ca. 35.000 Rps
4. Mr P.H. Parle Dakawella/Unawatuna ca.40.000 Rps

Total: 145.000 Rps

Projekt "Hausreperatur"
1. Mr Nuwan Damuika Peelagoda/Unawatuna ca. 6.000 Rps
2. Mr K.T. Jayalal " " ca. 6.000 Rps
3. Ms Prianka " " ca. 50.000 Rps
4. Mr R.H. Prasanna Dalawella/Unawatuna ca. 25.000 Rps
5. Mr Ranepura Hewage " " ca. 25.000 Rps
6. Mr D. Amarasiri " " ca. 35.000 Rps
7. Mr Prabath Talpe/Habaradua ca. 50.000 Rps
8. Mr Wihumsiri Ganakene/Unawatuna ca. 25.000 Rps
9. Mr W.D. Aryapala Peelagoda/Unawatuna ca. 10.000 Rps
10. Handicraft Shop Dalawella/Unawatuna ca. 5.000 Rps

Total: 232.000 Rps


Projekt "Toilettenreperatur"
1. Mr A.H. Kamala Dalawela/Unawatuna ca. 25.000 Rps
2. Ms Rupa ca. 25.000 Rps

Total : 50.000 Rps

Projekt "Kindergarten"
1. Fußboden und Putz Mihiripenna /Talpe ca. 30.000 Rps
2. Möbel ca . 20.000 Rps

Total: 50.000 Rps


Projekt "Kochgeschirr und Gasflaschen"

Total: 15.000 Rps

Dank Ihrer finanziellen Unterstützung können wir weiteren Menschen, die bei Sumit auf der Warteliste stehen, helfen!

Wir werden diese Liste zu gegebener Zeit aktualisieren.

Renate, Hermann und Hans-Georg Kehse

 


Sri Lanka - 18. Februar 2005

Hiermit möchten wir uns ganz herzlich bei allen Spendern für die finanzielle Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen für unser Hilfsprojekt "Unawatuna" bedanken!

Bis zum 18.02.2005 ist ein Betrag von 12.992,00 Euro auf unserem Spendenkonto eingegangen. Rund 10.000,00 Euro davon wurden bis zum heutigen Zeitpunkt für die Hilfe und den Wiederaufbau verwendet.

Viele bedürftige Menschen stehen noch auf unsrer Warteliste!

Hier die Liste der Namen der Spender bis zum 18.02.2005. Die Liste ist nicht ganz vollständig, da bei einigen Auslandsüberweisungen kein Name im Überweisungsbeleg erscheint.

Kindergarten "Am Storchennest" - Gerstungen
Ludwig, Gerd-Jürgen
Hauser, Jens
Bauer, Rudolf
Reder, Anett
Wettstätt, Frank
Fester, Uwe
Heinrichs, Sven
Berg, Claudia
Hörtensteiner, Anette
Strittmatter, Angelika
Wichmann, Hans Joachim
Aukentahaler, Thomas
Ketterer, Sabine
Prasse, Martin
Strauß, Susanne
Breckel, Silke
Schneider, Berta
Thaalau, Karsten
Schlenker, Heinz
Haensler, T.
Link, Klara
Weber, Kurt
Kaspari, Melani
Koch, Edith und Erwin
Rall, Aneliese
Hirt, Achim
von der Osten, Sonja
Wurtz, Anja
Uhlig, Carolin
Schötz, Herbert
Zeller, Katharina
Weik, Manfred
Fruh, Anton
Reder, Andrej
Gogol, Thomas
Hillebrand, Markus
Lamm, Barbara
Engelhardt, Siegfried
Wagner, Dietmar
Brink, Klaus
Dorn, Günte
Lang, Mathias
Jauch, Heinz Maik
Thomas, Marianne
Gapp, M.
Dettling, Klaus
Jauch, Karl Heinz und Annemarie
Sheller, Thomas
Haupt, Ernst und Evelyn
Paul, Arno
Hempel, Lutz und Petra
Schult, Hartmut
Thieriger, Achim
Meier, Rolande
Heizmann, Gabriele
Fünfschilling, Udo
Schwer, Dieter
Straub, Gertrud
Haller, Michael
Hirt, Rosemarie
Lorenz, Ursula
Moldenhauer, Ferdinand
Hoffmann, Carmen und Wulf-Ingo
Schatz, Susanne
Warneke, Gertrud
Acker, Marianne
Wlost, Herta
Hildring, Stefan und Eltern
Kuenniger, Horst und Frau Reinhard, Michael
Beiter, Gertrud und Rolf
Riaz, Constanze
Wagner, Joachim
Wickel, Heinz und Edeltraud
Schnekenburger, Karl
Borsos, Laszlo
Hofmann, Sven
Mueller, Heinrich und Renate
Traue, Hans-Joachim und Frau
Klatt, Markus und die Besucher des Feuerwerk-Forums www.feuerwerk.net
Landseer, H.
Kaspari, H. und M
Faulhaber, Martin
Weingart, Elisabeth
Nathalie, Mahadin
Czastitz, Hans
Deissler, Rainer und Roswita
Rainer, Gehrmann und Stage Craft
Stachewski, Ines und Ralf
Wagner, Gabriele
Wagner, Margarete
Stolz, Juergen
Pape, Helmi
Jäger, Yvonne
Renner und Blumberg, Ute
J.W.V. de Klerk
Hartelt, Daniel und seine Kolleginnen und Kollegen vom GLOBE GROUND Berlin


Renate, Hermann und Renate Kehse


20. Januar 2005, 20:00 Uhr

Uns haben weitere Fotos von unserem Tauchlehrer Micha erreicht:


Weitere Fotos haben wir auf der Gallery-Seite veröffentlicht.

Micha berichtet, dass mit dem Boot des Diving Centers die Mannschaft der Tauchbasis um Sumith Menschen aus dem Wasser retten konnte und dabei hervorragende Arbeit in der Notsituation geleistet hat.

RICHTIGSTELLUNG: Wir erhielten folgende Information via eMail von Nicole - vielen Dank:

Ich bin eine gute Freundin von Micha und Sumith und war während der Flut in Unawatuna.
Auf der Seite habe ich gelesen, dass der Chef des Hotels Unawatuna Beach Resort unter den Opfern sein soll. Ich habe selber 2 Tage nach der Flut mit ihm und seiner Frau verbracht und es geht ihm gut. Sein Name ist übrigens Vinodh de Silva. Richtig ist leider, dass der Chef der Tauchbasis des Hotels und sein jüngster Sohn es nicht geschafft haben.



12. Januar 2005, 18:00 Uhr

Einen Eindruck von dem Ausmaß der Zerstörungen in Unawatuna, Dalawella und Mihiripena vermitteln folgende Fotos:


Weitere Fotos haben wir auf der Gallery-Seite veröffentlicht.

HINWEIS: Alle gespendeten Gelder werden NICHT für unsere Flüge, für den Neuaufbau der Tauchschule, den Kauf von Equipment oder für den Bau von Cabanas verwendet! Wir garantieren, dass alle gespendeten Gelder ausschließlich für die bedürftigsten Menschen in Unawatuna, Dalawella und Mihiripena verwendet werden, die wirklich alles verloren haben und deren Existenz durch den Verlust ihres Hauses oder dem Entzug ihrer Lebensgrundlage bedroht ist. Über die genaue Verwendung wird vor Ort entschieden - geplant sind ein oder mehrere konkrete Projekte, die nachvollziehbar die Wirkung der Spenden dokumentieren.


30. Dezember 2004, 12:00 Uhr

Und hier wie angekündigt das Spendenkonto für UNAWATUNA / Sri Lanka:

Empfänger: Sri Lanka / Hans-Georg Kehse

Konto-Nr.: 1315592000
Berliner Volksbank
BLZ: 10090000

Berliner Volksbank, Berlin
IBAN: DE66 1009 0000 1315 5920 00
SWIFT: BEVODEBB

Verwendungszweck: Sri Lanka-Hilfe-Unawatuna

Hiermit erklären wir, Hans-Georg Kehse und Renate Kehse, an Eides Statt, daß wir die auf dieses Konto überwiesenen Spenden zu 100%, ohne jeglichen bürokratischen Verluste, nur für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen in Sri Lanka in den Orten Unawatuna, Dalawella und Mihiripena verwenden werde. Über die für die Hilfe verwendeten Gelder wird ein Nachweis geführt und auf Verlangen vorgelegt bzw. im Internet auf der Homepage www.ceylonenterprises.com veröffentlicht. Zur Austellung von Spendenquittungen sind wir leide nicht berechtigt.

Hans-Georg und Renate


29. Dezember 2004, 20:00 Uhr

Tauchlehrer Micha ist wieder zurück in Deutschland mit Rippenbruch und Prellungen. Er berichtet, daß die gesamte Crew vom Unawatuna Diving Centre sehr besonnen gehandelt hat, sodaß kein Taucher zu schaden kam. Aufopferungsvoll haben Sie nach dem Aufprall der 5m hohen Welle viele im Meer treibende verletzte Personen mit den Tauchbooten gerettet.

Nach Schätzungen sind nur allein in der Unawatuna Beach und im Hinterland der Bucht 1000 bis 2000 Tote zu beklagen. Darunter viele Kinder und alte Leute. Der Chef des Hotels vom Unawatuna Beach Resort, sowie der Eigentümer und sein Sohn der PADI Tauchschule am Ende der Bucht unterhalb des Tempels sind auch unter den Opfern. Die Bucht erkennt man nicht mehr, jedes nicht total massive Haus ist verschwunden. Das Gebäude der Tauchschule steht noch. Die Statik muß aber noch überprüft werden, da es eventuell unterspühlt wurde. Equipment, Boote, Motoren usw. ist alles verloren.

Beim Rockside sind die Cabanas verschwunden. Die beiden Häuser stehen noch. Das Restaurant am Wiyaja Beach Cottage ist komplett verschwunden. Die Hauptstadt der Südprovince Galle mit seine 80.000 Einwohnern und das Fort, 5 km von Unawatuna sind total überflutet.

Eine 5-6m hohe Flutwelle hat auch hier alles zerstört. Sehr viele Meschen sind ums Leben gekommen. Überall liegen Leichen. Einige Brücken von Colombo nach Galle sind auf der Uferstraße zerstört, sodaß die Verbindung nur über Umwege erreichbar ist.

Gestern konnte ich Sumit vom Unawatuna Diving Centre und Susil vom Rockside Guest House das erste Mal telefonisch erreichen. Sie und alle Familien stehen noch unter starkem Schock. Sie trauen sich im Moment nicht mehr ans Meer. Es gibt keine Lebensmittel und sauberes Wasser.

Die Uferstraße wird Stück für Stück geräumt. Die Leichen werden aufgesammelt. Immer wieder werden Leichen unter zusammengestützten Häusern gefunden. Jedes nicht total stabile Haus von Unawatuna über Dalawella, Mihiripena und Talpe bis Kogalla ist auf der Meerseite verschwunden. Alle diese Leute sind obdachlos und haben alles verloren.

Wir bedanken uns im Namen unsere Freunde und vielen Bekannten in SRI LANKA für die vielen Anrufe und eMails aus dem In- und Ausland und die große Anteilnahme und Solidarität. Viele, die unsere Freunde vom Rockside Guesthouse, dem Wiyaja Beach Cottage and Karus Restaurant und vom Unawatuna Diving Centre gut kennen und Sri Lanka lieben gelertnt haben, fragen, wie können wir helfen?

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen ein Spendenkonto für die nun völlig Mittellosen in Unawatuna, Mihiripena und Dalawella einzurichten.

Mitte Januar weden meine Frau und ich nach Sri Lanka reisen um den Neuaufbau von CEYLON ENTERPRISES zu koordinieren und all unseren Freunden und Bekannten sowie unseren 12 Patenkindern und alle Betroffenen zu helfen. Gerade "deutsche Organisation" kann aus unserer 10 jährigen Erfahrung, in diesem Land und gerade in dieser Situation sehr hilfreich sein.

Wir Hans-Georg, Renate und Hermann Kehse garantieren mit unserer Person und unserem Namen jedem Spendenden einen lückenlosen Nachweis seiner zur Hilfe bereitgestellten Mittel, die ohne jeglichen Verlust von nur einem Cent die betroffenen erreichen werden.

Daraka vom Rockside Guesthouse als gute Buchhalterin wird darüber korrekt Buch führen.

Das Konto wird Morgen Mittag bekannt gegeben. Nochmals herzlichen Dank für die große Anteilnahme.

Hans-Georg, Renate und Hermann Kehse aus Berlin


27. Dezember 2004, 16:00 Uhr

Wir haben einen ersten Kontakt nach Unawatuna herstellen können und haben folgende Informationen erhalten:

  • Obwohl auch Unawatuna schwer von der Springflut getroffen wurde und zahlreiche Opfer zu beklagen sind, freuen wir uns sehr, dass sämtliche Gäste von Rockside Guesthouse & Cabanas, Unawatuna Diving Centre, Wijaya Beack Cottage und Karu's Restaurant sowie alle Familienmitglieder und Mitarbeiter am Leben und ohne schwere Verletzungen sind!
  • Die Cabanas und Gebäude von Rockside Guesthouse & Cabanas, Unawatuna Diving Centre, Wijaya Beack Cottage und Karu's Restaurant haben sehr schwere Schäden, das genaue Ausmaß ist jedoch derzeit noch unbekannt.
  • Es kann derzeit kein Kontakt via Telefon, eMail oder Fax zur den Betroffenen hergestellt werden.
  • Sobald wir weitere Informationen haben, werden wir sie an dieser Stelle bekanntgeben.

 

 
 

 
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